TGA setzt Talfahrt fort
Eine weitere Klatsche fing sich die TGA bei ihrem ersten Gastspiel in Pfullendorf ein.
Mit 26:39 fiel die Niederlage sehr hoch aus, vielleicht auch zu hoch, denn die TGA blieb erneut weit unter ihren Möglichkeiten zurück.
Nach einer dreistündigen Kaffeefahrt nach Pfullendorf schienen die meisten auch nach dem Anpfiff noch auf einer mentalen Busfahrt zu sein. Nicht anders ist es zu erklären, dass der Anfang der Partie grandios verschlafen wurde. Die Quittung war ein 1:7 Rückstand nach nur 8 Minuten. Im Anschluss fing sich die Mannschaft dann, vermied endlich unnötige Fehler und konnte daher immer weiter verkürzen bis es schließlich zur Halbzeit 14:15 aus Sicht der Gäste stand. Wer gedacht hatte, dass die Feindel-Truppe diese Spielweise auch in der 2. Hälfte weiter beherzigt wurde leider bitter enttäuscht. Eklatante Fehler in der Abwehr und im Angriff ließen das Pfullendorfer Publikum jubeln und die Altdorfer wieder einmal an sich selbst zweifeln. Das Resultat waren geschenkte Konter, die die Gastgeber eiskalt verwandelten und die Altdorfer Gegenwehr völlig zum Erliegen brachten. Ein schwacher Trost könnte sein, dass Altdorf nicht die letzte Mannschaft sein wird, die Punkte in Pfullendorf lässt. Das völlige Verbot von jeglicher Art von Haftmitteln ist ein ganz klarer Vorteil für die Gastgeber, der sicherlich gestern auch mit dazu beigetragen hat, dass die junge Truppe vor allem im Angriff unbeholfener aussah, als sie es eigentlich ist. Die Tatsache, dass diese Art Handball keinen Spaß macht, muss aber trotz allem von der Einstellung einer Mannschaft kompensiert werden und die erste Halbzeit hat gezeigt, dass dies möglich gewesen wäre. Die richtige Einstellung endlich bzw. grundsätzlich zu finden wird für die nächsten schweren Spiele auch dringend notwendig sein, denn sonst hilft auch kein Haftmittel.







