14
Jan
2009

26. Skifreizeit der Turngemeinde Altdorf: Zurück im Zillertal

Zum 26. Mal führte die Turngemeinde Altdorf e.V. unter der Leitung von Sportlehrer Bernhard Duffner diese beliebte Veranstaltung durch

26. Skifreizeit der TG Altdorf im Zillertal

Seit 10 Jahren gab es wieder einmal verlängerte Weihnachtsferien, was ermöglichte, dass man die 3. Ferienwoche auswählen konnte, in der erfahrungsgemäß entschieden weniger Skitouristen auf den Pisten sind, als um Jahreswechsel oder in den Fasnachtsferien.

Ausgesprochen Glück hatte man in diesem Jahr mit den hervorragenden Schneeverhältnissen auf immer gut präparierten Pisten sowie dem  anhaltenden Hochdruckwetter, so dass die Gruppe eine herrliche Skiwoche  bei kalten Temperaturen, strahlendem Sonnenschein mit hervorragender Fernsicht genießen konnten. Allerdings herrschte an Schattenhängen grimmige Kälte, besonders beim Liften an  Nord- oder Westhängen.

Nach zwei Jahren in Saalbach Hinterglemm kehrte man wieder in das bekannte Zillertal zurück, in dem man nun zum 23. Mal eine erlebnisreiche Skifreizeit erleben konnte. Die Rahmenbedingungen waren optimal: Die Gruppe mit fast 40 Kindern mit Eltern, Jugendlichen und Erwachsenen bezog das Gästehaus „Sidan“, nur 2 Gehminuten von der Talstation der Horbergbahn in Hippach–Schwendau gelegen.

Von der Bergstation aus bestand die Möglichkeit zu einer Vielzahl von Abfahrten aufzubrechen. Mit dem Zillertaler Superskipass konnte man alle 167 Anlagen mit insgesamt 639 km befahren. Besonders um Mayrhofen haben sich die Veranstalter verschiedene Kombinationen für die Skitouristen einfallen lassen: So gibt es z.B. die „Fun und Action“ Runde auf Horberg und Penken, bei der man nach der Auffahrt mit der größten, 160 Personen fassende Gondel Österreichs bei der „White Lounge“ mit Iglu Bar und Iglu Hotel vorbeikommt,  die Höhenfresserrunde mit der „Harakiri“- Abfahrt, der mit 78 % Gefälle steilsten (präparierten) Piste Österreichs, die XXL-Runde mir Eggalm, Rastkogel und Horberg. Oder als tatsächlicher Höhepunkt die „Gletscher-Runde“, bei der man bis auf den 3200 m hohen Gletscher in Hintertux gelangt. Oder, oder, oder z.B. eine Tagestour in dem riesigen Skigebiet der Zillertal-Arena ab Zell am Ziller. Somit hatten die Altdorfer Wintersportler die Qual der Wahl. 

Eingeteilt in verschiedene Gruppen eroberte man die abwechslungsreichen Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden: ob blau ob rot oder schwarz: die Kinder und Jugendlichen wurden dabei von den Übungsleitern Caroline Duffner, Franziska Jäger und Steffen Zink betreut. Zur Mittagspause traf man sich meist gemeinsam, um zusammen das mitgenommene Lunchpaket mit heißem Tee zu sich zu nehmen. Da nicht nur im Skigebiet sondern auch direkt an der Talstation mit dem „Hiatamadl“ oder mit der „Yeti-Bar“ genügend Après-Ski Möglichkeiten zur Verfügung standen, konnte auch diese Seite eines zünftigen Skiurlaubes erfahren werden.

Abends saß man zusammen bei Unterhaltung,  bei Spielen, Gesang, Kartenspiel oder besuchte einmal das ehemalige Quartier „Alpina“ in der Nachbarschaft, wo immer am Abend vor Dreikönig das „Berchten“, ein alter Brauch im Zillertal gefeiert wurde. Bei diesem Brauch ziehen als Bettler verkleidete maskierte Einheimische von Haus zu Haus, wünschen viel Glück zum Neuen Jahr und erhalten dafür Eß- und Trinkbares.  Höhepunkt der Abendprogramme – wie in jedem Jahr – war wiederum der Bunte Abend, bei dem in einem zwei stündigen Programm Darbietungen präsentiert wurden, die die Zuschauer des öfteren zum  Mitmachen – in unterschiedlichsten Variationen - anregte. Am Abschluss des kurzweiligen und unterhaltsamen Abends dankte Bernhard Duffner dem Regisseur und Moderator Jannik Hildebrand sowie den 3 Betreuern für die Mitarbeit bei der Durchführung dieser Skifreizeit. 

Nach 6 erfolgreichen und abwechslungsreichen  Skitagen gelangte man am Samstag kurz nach Mitternacht  nach einer fast 7 Stunden langen Busfahrt über Arlberg – Bodensee –Schwarzwald  wieder nach Altdorf zurück.

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