SymBadischer Radmarathon

Tourenbeschreibung

Länge 201 km
Höhenmeter 3.700 m
BDR-Punkte 6

Altdorf – Wallburg – Schmieheim – Kippenheim – Sulz – Langenhard – Lahr – Schuttertal – Schweighausen – Geisberg – Steinach – Zell a. H. – Nordrach – Schäfersfeld – Bad Peterstal – Freiersberg – Oberwolfach - Brandenkopf – Nillhöfe – Haslach – Hofstetten – Heidburg – Elzach – Biederbach – Selbig – Oberspitzenbach – Siegelau – Gescheid – Keppenbach – Mussbach – Kirnhalde – Streitberg – Ettenheimmünster – Münchweier – Wallburg – Altdorf

Seit 2003 ist die Strecke des symBadischen Radmarathons vom BDR fünfmal in die beliebte RADMARATHON- SUPERCUP - Serie aufgenommen worden. Diese Serie wurde nach über zwanzig Jahren von der neuen RADMARATHON CUP DEUTSCHLAND-Serie abgelöst. Der symBadische Radmarathon gehört – aufgrund seiner nicht nur vom BDR gelobten Organisation und Attraktivität - 2015 bereits zum 4. Mal zu dieser neuen Serie (ausgewählt aus über 100 in Deutschland angebotenen Radmarathons). Viele der teilnehmenden Radsportler haben je Saison über 10.000 Trainingskilometer zurückgelegt und die Spitzenfahrer (Racing Students aus dem benachbarten Kippenheim) legten 2011 die 201 km bei 3700 Höhenmetern mit einem Schnitt von 31 km/h zurück.

Start ist in Altdorf gemeinsam zwischen 6.45 und 7.30 Uhr. Begleitet und betreut von einer Motorradstaffel fährt das Peloton durch die Wallburger Gasse über Wallburg nach Schmieheim, verlässt nach Kippenheim die B3 und erklimmt nach Sulz den Langenhard (400 m). Von dort genießt man den ersten Rundblick zurück über die Rheinebene bis zu den Vogesen bis hinüber zum Straßburger Münster. Eine erste rasante Abfahrt führt hinab nach Lahr (180 m) In einem gleichmäßigen, anfangs sanft, später kernig (über 12 %) verlaufenden 10 km langen Anstieg durch das Schuttertal erreicht man nach 40 km die erste Kontroll- und Verpflegungsstation auf dem Geisberg (620 m).

Von dort aus geht’s auf die 10 km lange Abfahrt durch Welschensteinach bis Steinach im Kinzigtal (201 m), das man nach wenigen Kilometern wieder verlässt und nach Zell am Harmersbach dem Nordrach-Tal folgt, an dessen Ende nach Nordrach-Kolonie auf einer schmalen, sehr steilen Straße die Hochebene beim Schäfersfeld  (73 km / 770 m) erreicht wird, wo die 2. Kontroll- und Verpflegungsstelle eingerichtet ist. Eine 4 km lange schnelle Abfahrt führt nach der Einmündung in die teilweise wellige und äußerst kurvenreiche Straße vom Löcherberg hinab ins Renchtal (340 m), dem man talaufwärts folgt bis Bad Peterstal.

Kurz danach verlässt man das Renchtal, um nach 6 km Auffahrt zum Freiersberg (750 m) und dann bei Wildschapbach in das Wolfach-Tal zu gelangen. Nach dieser 12 km langen Abfahrt (bis 315 m) beginnt der nächste, landschaftlich eindrucksvolle 8 km lange teilweise äußerst steile (über 12 %) Aufstieg hinauf Richtung Brandenkopf, wo man bei der „Bettelfrau“ den höchsten Punkt (106 km / 800m) der Radmarathonstrecke erreicht hat und einen herrlichen Panorama-Blick über den Nordschwarzwald genießen kann. Durch den dichten Tannenwald auf einer schmalen, steilen, kurvigen Strasse geht’s zunächst 2 km abwärts (Vorsicht bei Nässe wegen Tannennadeln und Laub) dann beginnt ab der Oswaldhütte (540 m) der Aufstieg zu den Nillhöfen, der 3. Kontroll-und Verpflegungsstation (km 112 / 700m).

Ein herrlicher Blick auf den ganzen südlichen Schwarzwald lässt die Mühen und Qualen des Aufstiegs fast vergessen. Gut ausgebaut ist die 7 km lange, breite Abfahrt über Fischerbach nach Haslach im Kinzigtal (235m). Doch schon kurz danach beginnt der anfangs leichte Anstieg bis Hofstetten, der jedoch immer steiler wird und sich (bis 15 %) hinauf ( 4 km) bis fast zum Biereck hochzieht, von wo über eine ca 3 km lange, fast ebene Verbindungstraße bei der ehemaligen Heidburg die 4. Kontroll- und Verpflegungsstation erreicht wird (133 km / 530 m). Hier wird neben den üblichen Getränken und reichhaltigem Obst auch eine warme Mahlzeit ausgegeben.

Hinab geht’s jetzt ins Elztal, das man aber schon kurz nach Elzach (355m) wieder verlässt, und nach 3 Kilometern beim Tannhof in Strecke 3 einmündet (km 143) ) Nun folgt der landschaftlich interessanteste und abwechslungsreichste Abschnitt mit einem lebhaften Auf und Ab (bis 650 m) auf schmalen, steilen (bis 18 %) , kleinen Straßen über Selbig, Oberspitzenbach und Siegelau, bis nach 158 km beim „Gescheid“ die 5. Kontroll- und Verpflegungsstation den Radsportler zur notwendigen Stärkung erwartet.

Eine rasante Abfahrt führt hinab ins Brettental nach Keppenbach (275 m), vorbei am ehemaligen Kloster Tennenbach, dann folgt der nächste Anstieg nach Freiamt-Ottoschwanden (430m). An Auhof und Kirnhalden vorbei geht’s hinab in Bleichtal. (km 175/195 m) Nochmals fordert ein letzter, 7 km Anstieg die letzten Reserven hinauf zum Streitberg, wo bei km 184 (460 m) eine letzte Kontroll- und Verpflegungsstation die Marathonfahrer erwartet. Als Belohnung folgt nun die letzte Abfahrt hinab ins Münstertal mit herrlichem Blick über die Rheinebene bis hinüber zu den Vogesen. Über Ettenheimmünster, Münchweier und Wallburg erreicht man die von der Anfahrt schon bekannte Wallburger Gasse das Ziel bei der Turn- und Festhalle Altdorf, wo man vor 18.00 Uhr ankommen sollte.

Welche Übersetzung empfohlen wird, hängt vom Trainingszustand ab. Ambitionierte Amateurradler mit 10 und mehr Tausend Trainingskilometern je Saison werden mit der üblichen Größe klar kommen, in die Jahre gekommene Hobby-Radler mit nur wenigen Tausend Trainingskilometern beantworten die Frage nach dem 3. Kettenblatt vorne mit: warum nicht, denn es hilft – und das Ziel wird sicherlich leichter erreicht.